Fair. Fair gehandelt. Fair produziert.

Fairtrade und Ökologisch – Und was heißt das jetzt?

Wir hätten unser Ziel ziemlich verfehlt, wenn wir an dieser stelle mit der MORALKEULE irgendwem eins „drüberziehen“ wollten. Es geht uns zwar sehr wohl um Verantwortung und „gute“ Werte, aber alles in einem Rahmen der Verträglichkeit.

Unsere Klamotten die wir Verkaufen sind zwar ausschließlich fair -hergestellt und gehandelt und wir haben uns intensiv mit „Fairtrade – Zertifizierungen“ beschäftigt. ABER auch wenn ich mein Schrank zuhause öffne, findet man unreflektiert gekaufte Klamotten.

Was sich geändert hat ist aber unsere Einstellung zum unreflektierten Konsum. Gute Ansprechpartner sind hier die „Micha Initiative – Deutschland„.

UNSERE FAIRTRADE ZERTIFIKATE

FWF

Die Fair Wear Foundation setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen(sichere Arbeitsumgebung, rechtsverbindliches Arbeitsverhältnis etc.) innerhalb der Textilbranche ein.

WARP

Worldwide responsible Apparel production engagiert sich für die Verbesserung der Arbeitskonditionen (Verbot von Zwangs- oder Kinderarbeit, gesundheitsverträglicher Arbeitsplatz etc.)  in der Textilindustrie.

Soil Association

Der hohe Standard der gemeinnützigen Soil Association umfasst weite Bereiche für Bioprodukte in der Bekleidungsindustrie.

CIT oder Öko-Tex

Der Öko-Tex Standard 100 ist ein Zertifizierungs- und Prüfsystem für Textilien, welches von der „internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie“ examiniert wird.  Englisch: Confidence in Textil.

GOTS

Global Organic Textile Standard ist der renommierteste Standard für Textilien, der deren Nachhaltige Herstellung – vom Anbau der Baumwolle bis zum finalen Textil – gewährleistet.

Fairtrade

Im Fairen Handel (Fairtrade) werden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten durch soziale Standards(z.B. feste Mindestlöhne) deutlich verbessert.

Unsere History (bis jetzt):

2006

Ab 2005/o6: Angefangen mit paar Zeichnungen auf ´nem Collegeblock, hat sich während der Mathestunde der Wunsch entwickelt, mit eigenen Designs auf Shirts herum zu stolzieren. Als der Führerschein des kleinen Bruders finanziert werden musste, wurde aus einer hirn-spinner-ei Wirklichkeit.

2012

Jahr 2012, das Geburtsjahr unseres Unternehmen. Arbeiten – aber bitte mit Stil und Gemütlichkeit. Auf dem Dachboden malten wir die ersten Motive. Diese gaben wir dann an einen lokalen Textilveredler. Parallel eigneten wir uns über Youtube® und Co. das Handwerkszeug an, dass benötigt wird für ein Shirt.

Wir liehen, bauten und kauften immer mehr Geräte um möglichst viele Schritte der Produktion zu übernehmen. Die Gewinnmarge wurde immer größer, der Führerschein und die Geräte waren schnell bezahlt.

Fairtrade? Was ist schon wirklich fair? Außerdem sehen die Shirts bescheiden aus…*Rechnen* Dann kann das shirt aber nicht mehr 15 Euro kosten… Mit diesen Gedanken war das Thema erst einmal abgehackt.

2013

Problem war nur, dass wir im verlauf nicht mehr eigene Sachen gedruckt haben, sondern zum Schluss fast ausschließlich nur Druckaufträge für Firmen etc. übernommen hatten. Das war zwar ein finanziell positiver Schachzug für unser Budget, aber nicht für unsere Moral. Eigene Motive ließen wir im Sand verlaufen… Wenn Freunde bei uns Shirts bestellten, dann warteten diese manchmal ziemlich lange darauf.

Als dann im Herbst 2013 in Bangladesh die Textilfabrik nieder brannte, gab uns das inoffiziell den Rest.  

2014 bis 2015


verbachten wir mit Recherchen über Fairtrade und anderweitigen projektunabhängigen Träumen. Was wäre wenn? Eigentlich war das Projekt „sofalich“ nie abgelegt worden, aber es geschah auch nichts weiter. Wir nahmen nur wahr, dass es wir nicht da waren – wo wir mal hinwollten. In den vergangenen Jahren hatten wir zwar vier Onlineshops – aber keine ging wirklich online. Zudem kam, dass unsere Drucktechnik aufwendig ist, hohe Ressourcen in Anspruch nimmt und wir auf der gestalterischen Ebene sehr eingeschränkt waren.

Unbewusst suchen wir nach Lösungen um mit kaum Budget, fair produzierte und gehandelte Shirts so frei wie möglich Gestalten und bedrucken zu können.

Wir fanden auch für fast jedes Problem eine Lösung.

2016


Jetzt soll es richtig losgehen. Ungeachtet dessen, dass wir uns das so gut wie jedes Jahr gesagt haben, marschierten wir los. Onlineshop No 5, Teamzuwachs: „der ewig unbezahlte Praktikant Lars“, Kooperation mit der „Micha Initiative“, Anmeldung fürs Christival in Karlsruhe,… Wir haben neue Produktionswege getestet, Konzepte überarbeitet, viel Eingekauft (von Lizenzen bis zu Werbung), viele Designs belebt und freuen uns auf das kommende. Auf das darauf Segen liegt.